Der Autor
Christian von Massenbach

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Der Autor

Drei Bände der Memoiren Massenbachs, geschrieben in Bialokosz,
verlegt durch Friedrich Arnold Brockhaus in Amsterdam 1808/1809

Da Oberst von Massenbach nach der Kapitulation von Prenzlau aus der Armee entfernt, aber nicht entlassen wurde, begann er in Potsdam im Winter 1806 seine dritte und bedeutendste Phase schriftstellerischen Wirkens – der Auseinandersetzung mit den Kritikern und Verleumdern. Unterstützt wurde er durch Otto August Rühle von Lilienstern, Adam Heinrich Dietrich von Bülow, Friedrich Buchholz, Friedrich von Cölln sowie durch die Verleger Johann Friedrich Cotta in Stuttgart und Friedrich Arnold Brockhaus in Amsterdam.

In den Jahren 1806-1809 folgten seine Veröffentlichungen in kurzen Abständen aufeinander. Etwa die Hälfte seiner 30 Schriften sind damals ediert worden. Betrachtet man, welchen Umfang sie haben, so kann man sehen, mit welchem Eifer sich Massenbach auch dieser Tätigkeit widmete – unter anderem durch ständige Geldnot verursacht.

Die Bibliothek des Gutsherrn Christian von Massenbach, die er um 1807 aus Potsdam in sein Gutshaus verlagert und zwischen 1807 und 1817 bedeutend erweitert hatte, war eine der größten und wohlsortiertesten ihrer Art in Südpreußen und im Großherzogtum Warschau.

Christian von Massenbach, Le Bombardier prussien, 1783, eine der ersten Publikationen des preußischen Generalstabsoffiziers von Massenbach,
Seite mit ballistischen Berechnungen


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