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Für unsere Besucher !
Die Ausstellung auf dem Garnisonfriedhof ist wieder geöffnet - in neuer Gestaltung und erweitert durch Exponate zur Geschichte der Berliner Garnisonkirche - sowie durch die Möglichkeit, neue Literatur zu erwerben Öffnungszeiten Samstags und Sonntags 12 - 16 Uhr

Eintritt frei

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Neue Angebote von Literatur zu Sonderpreisen
(Ausstellungsangebote -
auch online zu bestellen)

Ehrung für den Militär, Antikenforscher und Publizisten
Heinrich von Minutoli,
einen der Begründer der Berliner ägyptischen Sammlungen,
12. Mai 2007,
14 Uhr Garnisonfriedhof,
15 Uhr Vortragssaal Pergamonmuseum

Tag des Offenen Denkmals 2007

CD-ROM (neu) erhältlich in den Ausstellungsräumen des Fördervereins oder über e-mail zu bestellen

Tag des Offenen Denkmals 2007

Zum Thema Hitlergegner aus preußischen Offiziersfamilien ist eine neue CD-ROM in den Ausstellungsräumen erhältlich oder über e-mail zu bestellen

Anlässlich der Wiederkehr des Endes des Zweiten Weltkrieges lud der Förderverein Alter Berliner Garnisonfriedhof e.V. zu einer feierlichen Gedenkstunde auf dem Friedhof am Denkmal im Feld der Massengräber ein.

Der 29. April ist der Todestag der polnischen Widerstandskämpferin Sonia Horn, die im Alter von 21 Jahren nach der Entlassung aus dem KZ Ravensbrück während der Straßenkämpfe in der Nähe des Friedhofs getötet und zusammen mit über eintausend Opfern in Massengräbern auf dem Feld I des Friedhofs beigesetzt wurde.

Aus diesem Anlass wird auch zwei Opfern des Opfern des Krieges und des NS-Terrors aus preußischen Adelsfamilien gedacht, die in den Jahren 1941/42 im Familiengrab von Braun beigesetzt wurden –
Dr. Wilhelm von Braun, geb. im Jahre 1883 als Sohn des Generals Konstantin von Braun, im August 1941 im KZ Buchenwald ermordet sowie Gero von Gersdorf, geboren 1913 auf dem Rittergut Kunersdorf bei Fürstenwalde, Enkel des Generals Konstantin von Braun, als Rittmeister der Wehrmacht konspirativ im militärischen Widerstand gegen das Hitlerregime aktiv, im Januar 1942 nach dem Abschuss seines Flugzeugs in der Nähe von Moskau im Lazarett verstorben und in Unkenntnis seines politischen Wirkens mit militärischen Ehren auf dem Garnisonfriedhof beigesetzt.

Das Gedenken gilt ebenfalls zwei deutschen Soldaten, die noch in der letzten Kriegswoche bei den Kämpfen im Stadtzentrum dem Wahn der NS-Führer zum Opfer fielen – dem 18-jährigen Toni Feller (getötet am 2. Mai 1945) und dem 50-jährigen Johannes Volkmann (getötet am 27. April 1945), beide in Einzelgräbern auf dem Friedhof beigesetzt.

Geplant sind für die nächsten Jahre:

Ehrung für General Adolf von Lützow

Ehrung für den General, Historiker und Schriftsteller
Georg Friedrich Ludwig von Tempelhoff
,

Kranzniederlegung am Grabe des Offiziers und Schriftstellers
Julius von Voß zur Wiederaufstellung seines renovierten Grabkreuzes


Die Daten und letzten Informationen entnehmen Sie bitte dieser website, den Aushängen auf dem Garnisonfriedhof oder der Tagespresse.

Weitere Ehrungen sind an den Gräbern folgender Persönlichkeiten geplant: Gustav Adolf von Ziegler, Lambertus Gedicke (325. Geburtstag), Friedrich Prinz von Holstein-Beck , Alexander von Trützschler, Generalfeldmarschall von Kalckstein

Hinweis auf Literatur einer anderen Ausstellung in Berlin,
für Mitglieder und Sympathisanten des Fördervereins:

Berliner Herbst 1806

Napoleon - Dabrowski - Massenbach

Mitte Museum am Festungsgraben Berlin

Massenbach

Dabrowski 29. Oktober 2006 - 4. März 2007 Napoleon

Einzug Napoleons nach Berlin

Der Katalog zur Ausstellung ist im MItte Museum
oder in den Ausstellungsräumen des Fördervereins zu erwerben.

Der umfassende Katalog zu Christian von Massenbach "... Die Welt war mir zu eng!"

(in deutscher und auch polnischer Version) kann über die website www.garnisonfriedhof-berlin.de eingesehen werden oder ist zu bestellen über info@garnisonfriedhof-berlin.de

IMPRESSUM

Vorstand des Fördervereins,
Dr. Dieter Weigert,

Postanschrift Naugarder Straße 11,

10409 Berlin, Fax 030 - 22 19 8883

oder e-mail: weigert@garnisonfriedhof-berlin.de

Letzte Veranstaltung:


Liebe Mitglieder und Freunde des Fördervereins,

im Jahre 2006 wird in Thüringen, Berlin und an anderen Orten durch Veranstaltungen, Ausstellungen, historische Führungen und Publikationen der 200. Wiederkehr der Schlachten der preußischen Armee bei Jena und Auerstedt gegen die napoleonische Armee gedacht, deren Ausgang für Preußen und Deutschland eine geschichtliche Wende brachte.

Der Förderverein plant in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Nordamerikanischen Gesellschaft, der Französischen Botschaft und später auch mit der Thüringischen Landesvertretung eine Reihe von Veranstaltungen, die bis in den Oktober 2006 reichen werden. Im Mittelpunkt werden vor allem die Biographien preußischer Offiziere stehen, die im Oktober1806 an diesen militärischen Ereignissen beteiligt waren sowie die historischen Orte und Ereignisse des Herbstes 1806 in Berlin.

Wir begannen die Veranstaltungsreihe durch einen

Historischen Nachmittag

am Donnerstag, d. 20. Oktober 2005.

Ablauf:

15.00 Uhr Führung über den Alten Garnisonfriedhof (Dr. Dieter Weigert, Vorsitzender des Fördervereins)

15.30 Uhr Gespräch über einige der Offiziere, die an den Schlachten von 1806 teilgenommen haben und später auf dem Garnisonfriedhof beigesetzt wurden

16.00 Uhr Militärhistorischer Rundgang zu den Denkmälern berühmter Militärs in Berlin-Mitte, zur ehemaligen Stadtkommandantur, zu den militärhistorisch bedeutsamen Stätten Unter den Linden.

Anschließend gegen

18.00 Uhr Gespräch in der Französischen Botschaft am Pariser Platz zum Herbst 1806 und zu historischen und aktuellen Fragen der Französisch - Deutschen (Preußischen) Militärbeziehungen.

A U S S T E L L U N G

Der Adler weicht der Sonne nicht -
300 Jahre Berliner Garnisonkirche in der märkischen Landschaft

Nächste Präsentation der Ausstellung:

Berlin-Steglitz

Beyme-Gutshaus
Frühjahr 2006



Letzte Stationen der Ausstellung:

Berlin-Mitte

Palais am Festungsgraben

Prenzlau

Kulturhistorisches Museum
(Dominikanerkloster)
PRENZLAU
23. September - 21. November 2004

Inhaltsverzeichnis:

Klaus Duntze

Ob auch Kriegsleute seligen Standes sein können

(Martin Luther) S. 7

Barbara Kündiger

Spurensuche und Fundstücke S.17

Ein Platz ohne Gebäude

Die letzten Originale

Ein authentischer Ort - der Alte Berliner Garnisonfriedhof

Die Garnisonkirche im Stadtbild

Dieter Weigert

Miles Perpetuus - 350 Jahre stehendes Heer in der Mark S. 24

"Gut gebetet ist immer halb gesiegt"

"Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,

daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler"

Barbara Kündiger

Der erste Kirchenbau für die Garnison S. 32

Die Garnisongemeinde zu Gast

Exkurs: Der König ließ bauen

Die erste Garnisonkirche - Ort, Grundsteinlegung und Baumeister

Grundriss, Ansicht und Details

Das Kircheninventar

Kontroversen im zeitlichen Umfeld der ersten Garnisonkirche

Profanbauten der Garnison: Schule, Wohnungen und Lazarett

Dieter Weigert

Berliner Feldprediger unter dem Soldatenkönig S. 53

"Ich kahn och kein Lateinisch. Friedrich Wilhelm"

Lampertus Gedicke

Barbara Kündiger

Die Pulverturmexplosion S. 60

Der unheilvolle 12. August 1720

Drei Augenzeugen, drei Berichte

Dieter Weigert

Im Namen Gottes? S. 67

Nachdenken über Gottes Strafgerichte

"Bellum mihi est malum rnalorum"

"Amos kam ja auch vom Dorfe her" - Die Radikalen

Vielseitig und unentdeckt - Johann Friedrich Walther

Barbara Kündiger

Die neue Kirche S. 73

Von der Zwischenlösung bis zum zweiten Bau

Der Baumeister, die zweite Kirche und ihr Inventar

Exkurs: Berliner Askese und Potsdamer Pracht - zwei ungleiche Schwestern

Profanbauten mit Privileg

Der Kirchensaal als Traditionsort, der Kirchenboden als Kleiderkammer

Dieter Weigert

Garnisongemeinde und Garnisonschule S. 84

"Indem ich nicht gewillt bin, aus schlechten Menschen Pröbste zu machen ... Friederich

"Gelehrt“ oder "nur vernünftig" - Soldatenkinder im Unterricht

Die Alten Garnisonkirchhöfe

Trauerfeiern für große und kleine Helden

Probleme mit der Königlichen Baukasse

Dieter Weigert

1792-1794 - "Der ganze Krieg ist ein politischer Rechnungs Fehler S. 101

Valmy

Warschau und Thorn

Barbara Kündiger

Umbauten, Zerstörungen und Abriss S. 106

Vom Provisorium zur klassizistische Umgestaltung

Dachkreuze mit Blitzableiter

Von der Rekonstruktion zur neobarocken Gestalt

Exkurs: Neue Kirchen für die Garnison

Der Brand 1908

Brandbomben und Zentrumsplanung

Dieter Weigert

Pfarrer und Bürger S. 118

Kirchlicher Alltag und Revolution

Adolf Sydow - zum Wehrdienstverweigerer geboren

Dankgottesdienste und Kirchenkonzerte

Emil Frommel - von Karlsruhe zum Kaiser

Dieter Weigert

Nach dem Krieg ist vor dem Krieg - Prediger an die Front S. 126

Feldpropst Schlegel

Feldbischof Dohrmann

Das Ende

Barbara Kündiger

Bildwelten und Klangbilder S. 134

Aus dem Kircheninventar: Malerei und Plastik S. 134

Unverwüstlich - der Taufstein von Andreas Schlüter

Heldenverehrung - Gedächtnisbilder für Offiziere des Siebenjährigen Krieges von Christian Bernhard Rode

Ein ungeklärter Fall: "Christus am Kreuz" von Karl Wilhelm Wach

Ein königlicher Auftrag: "Christus am Ölberg" von Karl Begas

Von der Akademie empfohlen: "Christus vor Pilatus" von Wilhelm Hensel

"Marmor-Altar unter glänzendem Dache" -der Altar von Friedrich August Stüler

Thorwaldsen als Vorbild -"Christus" von Anton von Werner

Orgeln - Attraktionen für Auge und Ohr S. 153

Vom gemieteten Positiv zur bescheidenen Werner-Orgel

Der bewegte Prospekt - die Röder-Orgel

Der Prospekt als Bühne - die Wagner-Orgel

Die Konzertorgel - die Sauer-Orgel

Exkurs: Röder, Wagner, Sauer in Berlin-Brandenburg

Kirche und Personen - skizziert und porträtiert S. 164

"Das ist Keith, den erkenne ich" -

Gruftstudien von Adolph Menzel

Franz Skarbinas Gruftstudien

Im Porträt: Garnisonpfarrer Emil Frommel

Dieter Weigert

Märker in den Grüften S. 172

Die Herren des Havellandes

Drei Ehrungen für einen von Arnim und acht Hektar

Bodenreformland für Frau von Stülpnagel

Zwei Residenzen

Lebus und die Herren an Oder und Spree

Das Rittergut Cunersdorf, das KZ Buchenwald und der Abschuss von Orjol

Brüder und Vettern in Preußen

Die Schulenburgs auf Lieberose

Anhang S. 183

Verzeichnis der in den Grüften beigesetzten Personen

Personenregister

Literatur

Nachwort S. 207

Wilhelm Hensel, Studie zum Gemälde "Christus vor Pilatus", 1834 durch König Friedrich Wilhelm III. aufgekauft und in der Berliner Garnisonkirche aufgehängt. Die Studie zeigt Ehefrau Fanny und Sohn Sebastian Hensel.

Nächste Stationen der Ausstellung:

Berlin-Mitte

Boitzenburg/Uckermark

Höhepunkt im Jahre 2004

Dienstag, 4. Mai 2004, 18.00 Uhr

Feierliche Enthüllung

des Gedenkkreuzes für den Schriftsteller, Kgl. Preuß. Hauptmann und Ritters des Ordens Pour le mérite

Julius von Voß

auf dem Alten Berliner Garnisonfriedhof

Die ständige Ausstellung zur Geschichte des Garnisonfriedhofes und der Berliner Garnisonkirche

ist geöffnet:

Mittwoch - Sonntag 12-17 Uhr

Antiquarische Bücher:

Berlin- Archiv, Bde 15 - 20, Archiv-Verlag, je Band 10 Euro

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Neueste Publikationen:

In der Reihe "Beiträge, Schriften, Mitteilungen" des Fördervereins sind in den letzten Monaten erschienen (Heft 4.-Eur)
Nr. 1 Gisela Berg "Zur Geschichte der Alten Berliner Garnisonfriedhöfe"
2., überarbeitete Auflage, März 2002
Nr. 6 Dieter Weigert "Poet und Offizier - Carl Andreas von Boguslawski"
Nr. 16 Reinhold Kirsten "Die Restaurierungs- und Baumaßnahmen auf dem Alten Berliner Garnisonfriedhof
Nr. 17 Reinhold Kirsten/Dieter Weigert "Fundstücke aus öffentlichen und Familien-Archiven
mit Anhang: Auszug aus der Liste der in der ehemaligen Berliner Garnisonkirche beigesetzten Personen"

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Vorträge und Lesungen:

Im Jahre 2002 wurden Vorträge gehalten zu den Themen

- Dr. Dieter Weigert: Heinrich von Kleist und der preußische Generalstabsoffizer Rühle von Lilienstern - Spannungen einer produktiven Freundschaft, Dienstag, d.7. Mai 2002, 18 Uhr, Kulturhaus Mitte, Auguststr. 21

- Dr. Heinrich Lange: "Marmoraltar unter glänzendem Dache" - Friedrich August Stülers Altartisch aus dem Jahre 1854 der Alten Berliner Garnisonkirche gefunden, Dienstag, d. 11 Juni 2002, 18 Uhr, Kulturhaus Mitte, Auguststr. 21

Mittwoch, d. 11. Dezember 2002,
18 Uhr, Kulturhaus Mitte, Auguststr. 21
Der Militär- und Altertumsforscher Heinrich von Minutoli
Referent: Harry Nehls, Berlin

Mittwoch, 15. Januar 2003,
18 Uhr, Kulturhaus Mitte, Auguststr. 21
Joachim Wagners Orgelbauten in Berlin und der Mark Brandenburg
Referent: Andreas Kitschke, Potsdam

Mittwoch, 29. Januar 2003
18 Uhr, Kulturhaus Mitte, Auguststraße 21
"Fernhin brauset der Schlachtenlärm" - Fouqué der Tapfere
Lesung zum 160. Todestag
des Dichters der Romantik Friedrich de la Motte Fouqué
Jens Brüning, Berlin

Mittwoch, d. 19. Februar 2003
18 Uhr, Kulturhaus Mitte, Auguststraße 21
Friedhofsgrabungen auf dem Gelände des
ehemaligen Gemeinenfriedhofs der Berliner Garnison
und medizin-historische Untersuchungen der Funde

Referentin: Jeanette Fester,
Leiterin der Grabungen im Auftrag des Landesdenkmalamtes

Text der Lesung auf Anforderung erhältlich (2 Eur plus Versand):

Alter Berliner Garnisonfriedhof, Samstag, d. 14. September 2002, 14 Uhr, im Rahmen des 2. Internationalen Literaturfestivals: Heinrich von Kleist - eine Lebensreise mit Briefen, Adolphine von dem Knesebeck - August Otto Rühle von Lilienstern - Friedrich de la Motte Fouqué - Ernst von Pfuel - Karl Varnhagen von Ense u.a.

Mittwoch, d. 19. März 2003
18 Uhr, Kulturhaus Mitte, Auguststraße 21
Die Berliner Garnisonkirche in der Revolution 1848
Referent: Dr. Dieter Weigert,
Förderverein Alter Berliner Garnisonfriedhof

Freitag, 29. August und Samstag, 30. August 2003
Kulturhaus Berlin-Mitte, Auguststraße 21
Gemeinsame wissenschaftliche Tagung mit der
Fouqué-Gesellschaft Berlin-Brandenburg

Programm

Freitag, 29. August 2003

Veranstaltungsort: Kulturhaus Mitte, Auguststraße 21, Berlin-Mitte (Nähe Rosenthaler Platz).

17:00 Mitgliederversammlung der Fouqué-Gesellschaft Berlin-Brandenburg e.V.

Abendveranstaltung

19:30 »Undine«

Text– und Sound–Collage auf Grundlage von Friedrich de la Motte Fouqués

»Undine« und Ingeborg Bachmanns »Undine geht« mit der Berliner

Schauspielerin Heidi Zengerle als Sprecherin und dem Komponisten und

Musiker Michael Schenk

1

Samstag, 30. August 2003

6. Öffentliches Fouqué-Colloquium

Veranstaltungsort: Kulturhaus Mitte, Auguststraße 21, Berlin-Mitte (Nähe Rosenthaler Platz).

Gäste sind herzlich willkommen. Moderation: Dr. Ulrich Schuch (Mannheim)

09:00 Dr. Dieter Weigert (Berlin)

Das Militärische bei den Fouqués – der General, die märkischen Nachbarn

und der Enkel

10:00 Catharina Hasenclever (Berlin)

Die zeichnerischen Literaturadaptionen Friedrich Wilhelms IV.

Friedrich de la Motte Fouqué und das »Ritterbild« des preußischen Thronfolgers

11:00 Prof. Dr. Michael Schmidt (Tromsø / Norwegen)

Moltke und Fouqué

12.00 bis 14:00 Uhr Mittagspause

14:00 Dr. Wolf Gerhard Schmidt (Saarbrücken)

Grundakkord und Kontrapunkt

Fouqués Künstlernovelle »Joseph und seine Geige«

15:00 Priv.Doz. Dr. habil. Julia Bertschik (Berlin)

»Sinnliche Zeichen« – Dichtungssymbolik bei Caroline de la Motte Fouqué

16:00 Dr. Almut-Barbara Renger (Greifswald)

Märchen und Mythos bei Caroline de la Motte Fouqué

Abendveranstaltung

19:30 Lesung am Grab Friedrich de la Motte Fouqués auf dem Alten

Garnisonfriedhof Kleine Rosenthaler Straße

Henning Westphal (Kiel und Berlin) liest

Heinrich von Kleist: »Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik«

(Bei Regen findet die Lesung im Kulturhaus Mitte statt.)

Über Änderungen oder Ergänzungen informiert unsere Homepage

www.fouque-gesellschaft.de

Zu den Abendveranstaltungen

»Undine«

Die Text– und Sound–Collage auf Grundlage von Friedrich de la Motte Fouqués »Undine« und

Ingeborg Bachmanns »Undine geht« versucht, einen möglichen Weg der eigenen phantasievollen

und interpretatorischen Aneignung der mythischen Figur »Undine« zu gehen. Hatte Fouqué, wie

Hermann Dorowin in seinem Essay zu Bachmanns »Undine geht« formuliert, mit seiner

märchenhaften Erzählung »die romantische Utopie einer harmonischen Vereinigung von Mensch

und Natur, von Mann und Frau, von Rationalität und Gefühl, von Prosa und Poesie auf suggestivsymbolische

Weise« gestaltet, so hat Bachmann 1961 den »Undine«–Stoff weitergeführt und auf

ihre, unsere Zeit und Eindrücke neu bezogen, wobei die dahinter sichtbar werdende Weltsicht

nicht an Aktualität verloren hat. Für einen Musiker, der Klang im weitesten Sinne als

komponierbar betrachtet, sind zudem die einerseits in den Texten vorhandenen auditiven

Verweise und Beschreibungen sowie die dramaturgischen Bewegungen und Strukturen von

besonderem Interesse.

Die zwischen Hörstück und szenisch–musikalischer Lesung sich bewegende Produktion wird am

17. August dieses Jahres zum ersten Mal innerhalb der Havelländischen Musikfestspiele in der

Dorfkirche zu Nennhausen aufgeführt.

Neben der Berliner Schauspielerin Heidi Zengerle als Sprecherin wird der Komponist und

Musiker Michael Schenk live agieren.

Heinrich von Kleist: »Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik«

Friedrich de la Motte Fouqués Eintreten für Heinrich von Kleist ist sicher nur einem kleinen

Kreis bekannt. Ohne zum engeren Freundeskreis Kleist zu gehören, trat Fouqué von 1808 bis

1841 in Briefen und Zeitungsartikeln immer wieder für den »edlen Unglücklichen« und für eine

Gesamtausgabe seiner Werke ein. Kleists Erzählung »Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der

Musik« ist erstmals 1810 in den Berliner Abendblättern gedruckt und für die Ausgabe von 1811

von Kleist nochmals bezüglich der Erzählperspektiven überarbeitet worden.

Der Kieler und baldige »Neu-Berliner« Henning Westphal war Schüler von Hans Paetsch und

Anne Marcks-Rocke, Meistern der Vorlesekunst. Wie kaum ein anderer versteht es Westphal

zum Medium der gelesenen Texte zu werden und deren Stimmungen lebendig werden zu lassen

ohne sich über den Text zu erheben. Die eigentümliche Spannung, die dabei entsteht, zieht die

Zuhörer schnell in ihren Bann, erst recht, wenn Westphal seinen Lieblingsautor Kleist liest. Diese

Spannung wird bei unserer Lesung sicher noch durch den ungewöhnlichen Ort, am Grab

Friedrich de la Motte Fouqués auf dem Alten Garnisonfriedhof, verstärkt werden. Die Besucher

der Veranstaltung dürfen sich auf ein ganz besonderes ästhetisches Hörerlebnis freuen.

Veranstaltungsorte

Kulturhaus Mitte Berlin, Auguststrasse 21, 10117 Berlin

Fon/Fax: 030- 282 7793

kulturhaus-mitte@web.de

http://www.kulturhaus-berlin-mitte.de/

Das Kulturhaus Mitte ist eine Einrichtung des Amtes für Bibliotheken und Kultur Berlin-Mitte.

Verkehrsverbindungen:

U8 - Rosenthaler Platz oder

U8 - Weinmeisterstraße

U6 - Oranienburger Tor

S-Bahn Hackescher Markt oder

S-Bahn Oranienburger Straße

Alter Berliner Garnisonfriedhof

Der Garnisonfriedhof wird umschlossen durch von der Kleinen Rosenthaler Straße (Eingang), der Linienstraße,
der Gormannstraße und der Mulackstraße.

http://www.garnisonfriedhof-berlin.de/

Verkehrsverbindungen:

S-Bahn Hackescher Markt

U8 - Rosenthaler Platz oder Weinmeisterstraße

Beide Veranstaltungsorte liegen ca. 10 Fußminuten voneinander entfernt.

Bei Regen findet die Lesung im Kulturhaus Mitte statt.

Ansprechpartner: Dr. Ulrich Schuch Postfach 120843 D-68059 Mannheim Quadrat M 1, 6

D-68161 Mannheim T+F +49-621-26079 schuch@fouque-gesellschaft.de www.fouque-gesellschaft.de

http://www.fouque-gesellschaft.de/festtage.html


Mitarbeit bei Recherchen und Untersuchungen

Der Förderverein bietet allen kunstwissenschaftlich, kultur- und militärgeschichtlich Interessierten eine Vielfalt von Themen an, die gemeinsam in Arbeitsgruppen oder auch in lockerer Zusammenarbeit in den nächsten Jahren bearbeitet werden. Ergebnisse der Recherchen werden publiziert, durch Veranstaltungen und Ausstellungen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Schon seit Jahren gibt es eine enge Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung Stuttgart, dem Landesdenkmalamt Berlin und anderen Einrichtungen.

Gegenwärtig stehen im Mittelpunkt der Arbeit Untersuchungen zur Geschichte der Berliner Garnisonkirche, deren Tag der Einweihung am 1. Januar 2003 sich zum 300. Mal jährt. Gesucht werden Dokumente, Erinnerungen, Hinweise auf die Abrißaktivitäten in den sechziger Jahren. Wer sich an der Sammlung von Material, an der Vorbereitung von Publikationen und Ausstellungen beteiligen möchte, kann sich unter der o.a. Kontaktanschrift melden oder persönlich während der Öffnungszeiten der Ausstellung auf dem Friedhof sehen lassen.


Führungen

Führungen über den Friedhof (Preis pro Person 3.- EUR) werden im Büro oder telonisch bzw. über e-mail vereinbart. Für die Besucher kann Einsicht in Belegungslisten des Friedhofes und der Garnisonkirche gwährt werden.

Führung über den Friedhof

Tag des Offenen Denkmals




Ausstellungen

Der Förderverein betreut in Zusammenarbeit mit dem "Verein zur Vorbereitung einer Stiftung Scheunenviertel Berlin e.V." und der Robert Bosch Stiftung Stuttgart eine ständige Ausstellung zur Geschichte des Friedhofs, der Gemeinde und der Kirche der Berliner Garnison. Die Ausstellung befindet sich im Gebäude auf dem Friedhof.
Öffnungszeiten: Mittwoch - Sonntag 12 - 17 Uhr, Eintritt frei
Der Verein bietet die Wanderausstellungen "Das Schicksal der Berliner Garnisonkirche" und "Preußische Porträts aus der Revolution 1848/49" an. Zum 300. Jahrestag der Einweihung der Garnisonkirche wird die Ausstellung aus dem Jahre 1995 gründlich überarbeitet und 2003/2004 zum Einsatz gebracht. Ideen und Angebote zu Orten und Partnern einer möglichen Präsentation sind willkommen


Publikationen

In der Reihe "Beiträge, Schriften, Mitteilungen" des Fördervereins sind bisher folgende Hefte erschienen:
Nr. 1 Gisela Berg "Zur Geschichte der Alten Berliner Garnisonfriedhöfe"
2., überarbeitete Auflage, März 2002
Nr. 2 Dieter Weigert "Das Scheunenviertel - Städtisches Umfeld der Alten Berliner Garnisonfriedhöfe"
Nr. 3 Helmut Schnitter "Zur Geschichte des brandenburgisch-berlinischen Garnisonwesens"
Nr. 4 Joachim Fait "Schinkel und die Grabmalkunst"
Nr. 5 Jörg Kuhn "Neugotik und Neubarock auf Berliner Friedhöfen"
Nr. 6 Dieter Weigert "Poet und Offizier - Carl Andreas von Boguslawski"
Nr. 7 Brigitte Schmitz "Der Tod - ein Zwillingsbruder des Schlafs. Zur Ikonografie desTodesgenius in der klassizistischen Grabmalsplastik"
Nr. 8 Albert von Boguslawski "Lebensabriß des Generalmajors Carl Andreas von Boguslawski", Berlin 1891(Neudruck)
Nr. 9 Heinz Schmidt "G.J.C.Kunth - ein Förderer des ökonomischen Fortschritts in Preußen"
Nr. 10 Helmut Schnitter "Unter dem roten Adler. Réfugiés in der brandenburgischen Armee im 17. Jahrhundert"
Nr. 11 Helgard Behrend/Reinhold Kirsten "Agnes und Stephan von Kowalski. Lebensspuren"

Abbildung von Heft 17

Nr. 12 F.A. Strauß "Übersicht über die Geschichte der Garnisonkirche", 1862, (Nachdruck)
Nr. 13 Georg Goens "Geschichte der Königlichen Berlinischen Garnisonkirche", 1897, (Nachdruck)
Nr. 14 Dieter Weigert "Vor den Kanonen von Valmy und Warschau. Berliner Offiziere in den Feldzügen gegen Frankreich und Polen 1792-1794"
Nr. 15 Dieter Weigert "Die Militärische Gesellschaft zu Berlin"
Nr. 16 Reinhold Kirsten "Die Restaurierungs- und Baumaßnahmen auf dem Alten Berliner Garnisonfriedhof
Nr. 17 Reinhold Kirsten/Dieter Weigert "Fundstücke aus öffentlichen und Familien-Archiven
mit Anhang: Auszug aus der Liste der in der ehemaligen Berliner Garnisonkirche beigesetzten Personen"

Die Hefte sind gegen eine Schutzgebühr von 4.- EUR in den Ausstellungsräumen des "Fördervereins Alter Berliner Garnisonfriedhof e.V.", Kleine Rosenthaler Straße 3, 10119 Berlin, erhältlich oder über Post, Telefon oder e-mail zu bestellen.


Folgende größere Publikationen sind seit 1995 durch den Verein herausgegeben worden:
"Der Alte Berliner Garnisonfriedhof" (Haude & Spener Berlin 1995)

 

Abbildung des Buches "Der Alte Berliner Garnisonfriedhof"

"Frei und Einig! Porträts aus der Revolution von 1848" (Haude & Spener Berlin 1998), entstanden dank der Förderung durch die Robert Bosch Stiftung Stuttgart,

Abbildung des Buches  "Frei und Einig!"

sowie Dieter Weigert: "Der Hackesche Markt. Kulturgeschichte eines Berliner Platzes" (Haude & Spener Berlin 1997)

Abbildung des Buches "Der Hackesche Markt..."
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