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DIE GRABDENKMALE AUF DEM ALTEN OFFIZIERSFRIEDHOF
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Über die Ausstattung des Alten Garnisonfriedhofs
mit Grabmalen von der Zeit seiner Anlage um 1706 bis zum späten 18.
Jahrhundert liegen nur wenig Nachrichten vor. Wie auch für andere
Berliner Begräbnisplätze belegt, wird sich die Kennzeichnung
der unregelmäßig verteilten Grabstellen auf einfachste Steine und
Holzkreuze beschränkt haben. Die erste Umfriedung bestand lediglich
aus einem hölzernen Lattenzaun, der vermutlich 1722 durch eine ziegelgedeckte
Lehmmauer ersetzt wurde. So liegt die kunsthistorische Bedeutung des Alten
Garnisonfriedhofes in der - trotz Kriegszerstörung und weitgehender
Abräumung von Grabmalen nach 1945 - lückenlosen Dokumentation
von sepulkraler Kunst aus dem Frühklassizismus, der Romantik und
des Neubarock, bis hin zu Werken der Reformkunst. |
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Berliner Zinkgußfirma Johann Conrad Geiss & Philipp
Konrad Moritz Geiss und nicht zuletzt die Kgl. Gartenbauanstalt Potsdam,
haben für diesen Friedhof gewirkt und dazu beigetragen, ein Gesamtkunstwerk
von hoher kultur- und kunstgeschichtlicher Bedeutung zu schaffen. |
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