|
KIRCHE UND GARNISONFRIEDHOF |
Garnisonkirchen und Garnisonfriedhöfe sind
für Orte, in denen Militär stationiert war, nichts Ungewöhnliches.
In Berlin gehörte rund zweieinhalb Jahrhunderte die Alte Garnisonkirche
zum Stadtbild. Heute sucht man sie jedoch vergeblich - sie ist verschwunden.
1701 bis 1703 erbaut, war sie die erste Garnisonkirche Preußens. Im
zweiten Weltkrieg zerstört, wurden ihre Überreste 1961 abgetragen. |
![]() |
|
bis zur Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus. Aber auch vom dichtenden "Don Quichote der Romantik" hugenottischer Herkunft über den adligen Volksschriftsteller bis zum Mitbegründer der Ägyptologie in Berlin spannt sich dieser Bogen Berlin-brandenburgischer Kulturgeschichte.Die Berliner Bildhauerschule im 19. Jahrhundert und die aus ihr hervorgegangenen hier vertretenen Grabdenkmale haben diesen Friedhof zu einem Kleinod unter den historischen Friedhöfen Berlins werden lassen. Grabdenkmale nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels, David Gillys, Friedrich Tiecks, Ludwig Wichmanns, August Sollers finden sich auf diesem Friedhof, hergestellt zur Blütezeit des Berliner Eisenkunstgusses in den Werkstätten der Kgl. Eisengießerei. |
|
|
Zurück zur Startseite
|